Caroline Kitzerow Heilpraktikerin Akupunktur TCM
                                

Persönliches:

Geboren bin ich in Berlin Dahlem und aufgewachsen bei meinen lieben Eltern an der Krummen Lanke in Zehlendorf.

Schon seit meiner frühen Jugend habe ich mich sehr für Heilpflanzen und Medizin interessiert und für die Natur engagiert.

Ein Grund dafür ist im Wesentlichen auch meine Oma. Durch sie bin ich ganz spielerisch mit dem Wissen über Natur, Pflanzen und ihre Heilweisen in Berührung gekommen. Sie brachte mir viel bei und behandelte mich auch, wenn ich einmal krank war. Ich bin ihr sehr dankbar für all das, was sie mir mit auf den Weg gegeben hat. Ich denke, sie ist der entscheidende Faktor dafür, dass ich Heilpraktikerin geworden bin.

Trotz allem Interesse an der Naturheilkunde habe ich mich aber auch immer sehr für die Schulmedizin interessiert. Mit 17 Jahren machte ich erste Praktika im Krankenhaus, um dann eine Ausbildung zur Krankenschwester an der Europa Krankenpflegeschule am Wannsee zu absolvieren.

Während dieser Ausbildung, bei der ich alle wichtigen Stationen verschiedener Kliniken in Berlin durchlaufen habe, aber auch in den Jahren nach meinem Examen, als ich als Krankenschwester im Universitätsklinikum Steglitz auf den Stationen Plastische Gesichtschirurgie/Unfallchirurgie, Onkologie und Gynäkologie arbeitete, bin ich vielen Menschen mit schweren Krankheiten und Schicksalen begegnet.

Mein Ziel war es immer, Menschen zu helfen und ihre Not zu lindern. In den Jahren im Klinikum habe ich die Möglichkeiten der modernen Medizin kennen und schätzen gelernt, aber eben auch ihre Grenzen und Unzulänglichkeiten gesehen.

Während meiner langen Nachtwachen und insbesondere durch die vielen intensiven Gesprächen und Erlebnissen mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, wurde mir klar, dass es neben der Schulmedizin noch mehr gibt und auch, dass ich eine besondere Kraft besitze, Menschen nachhaltig zu helfen.

In dieser Zeit habe ich große Reisen unternommen, insbesondere auch durch Südostasien. Irgendwann wurde mir endgültig klar, dass ich Heilpraktikerin werden wollte. Meine Ausbildung habe ich dann an der Paracelsius Heilpraktiker Schule in Charlottenburg gemacht. Meine Schwerpunkte waren Phytotherapie, Hypnose, Homöopathie und vor allem die Akupunktur. Während dieser Ausbildung kristallisierte sich heraus, dass ich ein besonderes Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin habe.

Neben der Ausbildung zur Heilpraktikerin arbeitete ich abends als Krankenschwester bei der Diakoniestation Charlottenburg und am Wochenende und in Nachtschichten weiter im Uniklinikum Benjamin Franklin. Bei der Diakonie betreute ich geriatrische Patienten, Tumor- und AIDS-Patienten sowie Demenzkranke. Auch diese Zeit weiß ich sehr zu schätzen, da ich durch den tiefen Kontakt zu meinen Patienten helfen, aber auch sehr viel lernen konnte.

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Heilpraktiker Ausbildung beim Amtsarzt Zehlendorf studierte ich Akupunktur im Zentrum für Chinesische Medizin bei Mathias Wieck in Berlin Mitte und machte zusätzliche Akupunkturausbildungen bei Radha Thambiraja und Renate Illig. Danach vertiefte ich meine praktischen Akupunkturkenntnisse und sammelte über drei Jahre, zuerst als Volontärin und später als Akupunkteurin, fundierte Erfahrungen in einer Akupunkturpraxis am Innsbrucker Platz.

Meine wichtigsten weiteren Ausbildungen waren mein Akupunkturstudium an der Open International University for Complementary Medicines (OIUCMED) in Colombo / Sri Lanka und meine Akupunkturausbildung in Peking am WHO Collaborating Center for Traditional Medicine, Institute of Acupuncture and Moxibustion (WHOCC). Weitere Fortbildungen sind unter dem Menüpunkt „Ausbildung“ zu finden.

1998 gründete ich dann meine eigene Akupunkturpraxis am Lietzensee und arbeitete parallel über 15 Jahre als medizinische Gutachterin für den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen).

Im Rahmen meiner Arbeit als medizinische Gutachterin habe ich im Laufe der Zeit über 2500 Menschen begutachtet. Ich habe dadurch sehr viele Krankheitsbilder und Schicksale gesehen. Neben den vielfältigen Formen von Erkrankungen habe ich dabei unter anderen auch Missbrauchs- und Vergewaltigungsopfer, KZ-Überlebende, jugendliche Drogenopfer sowie Menschen in der Forensischen Psychatrie kennen gelernt. Diese Zeit hat mich sehr bewegt, aber auch meine medizinische Arbeit und insbesondere meinen Blick für Differenzialdiagnostik stark geprägt.

Eine Krankheit oder ein Problem ist oft auch nicht das, wonach es augenscheinlich aussieht, es gibt immer eine physische und geistige Ebene. Ich gehe daher nicht oberflächlich an die Dinge heran, sondern nehme mir sehr viel Zeit für meine Patienten.

Bei meiner Arbeit geht es mir nicht nur darum, die Symptome zu behandeln, sondern den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, um Krankheiten zu heilen, Schmerzen zu lindern und Patienten dabei zu unterstützen, sich Ängsten zu stellen.

Außerdem lässt es mir keine Ruhe, wenn ein Problem nicht gelöst ist. Deswegen gebe ich auch nicht auf, wenn die Schulmedizin bereits aufgegeben hat, ganz im Gegenteil.

Ich möchte meinen Patienten nachhaltig helfen, sie stark machen und ihnen das nötige Rüstzeug geben, damit sie ihre Herausforderungen erfolgreich meistern können.

Seit meiner Praxisgründung vor nun über 20 Jahren habe ich mein Leben in erster Linie der Akupunktur und somit dem Wohl meiner Patienten gewidmet. Diese Arbeit erfüllt mich sehr; die Erfolgserlebnisse und all das positive Feedback geben mir Kraft, Erfüllung und Sinn.

Ich gehöre zur Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM) und bilde mich regelmäßig weiter, um mein Wissen zu vertiefen.

Privat lebe ich seit vielen Jahren sehr glücklich mit meinem Lebenspartner und meinem kleinen Pudel in der Nähe meiner Praxis am Lietzensee. Wenn ich nicht arbeite, reise ich gerne, engagiere mich für die Stolpersteine, treibe Sport und genieße das Leben.